Beyond Budgeting basiert auf zwölf Steuerungsprinzipien. Sechs von ihnen beschreiben flexible Prozesse des Leistungsmanagements:
- Zielsetzung - hoch gesteckte, bewegliche Ziele für kontinuierliche, relative Verbesserung (statt inkrementellen, fixierten Jahres- oder Periodenzielen beziehungsweise Quoten)
- Vergütung - Beurteilung des gemeinsamen Erfolgs im Nachhinein und Belohnung anhand relativer Ist-Leistung (statt Belohnung bei Erreichen individueller, vorab fixierter Ziele)
- Planung - Planung als einbeziehender, kontinuierlicher und aktionsorientierter Prozess (statt Planung als jährlichem Top-Down Event bei Trennung von Planern und Handelnden)
- Kontrolle - Kontrolle anhand relativer Leistungsindikatoren zu Markt / Kollegen / Vorperioden und Trends (statt Kontrolle per Plan-Ist-Abweichungen und fixierter Indikatorenziele)
- Ressourcen - Bereitstellung von Ressourcen bedarfsbezogen und ad hoc, in lokaler Verantwortung (statt jährlicher Budgetzuweisungen, Allokationen und Umlagen, oft auch Kürzungen)
- Koordination - dynamische, horizontale und möglichst marktliche Koordination (statt jährlicher Planungszyklen und hierarchisch-bürokratischer Koordination)
zitiert nach Niels Pfläging, Führen mit flexiblen Zielen, Campus Verlag, Frankfurt/New York, 2008, S. 36-37















