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Das neue Buch von Dr. Lorenz Gräf – “Online-Befragung”

November 9th, 2010

:: Die praktische Einführung für Anfänger

Online Befragung - Buch von Dr. Lorenz Gräf
Immer wieder fragen Kunden das Team von Globalpark nach einer einfachen Einführung in die Welt der Online-Befragungen. Um diese Wünsche zu erfüllen, hat der CEO von Globalpark aktuell einen Praxisratgeber geschrieben. Denn ob in Personalmanagement, Marketing oder Qualitätsmanagement: Überall dort, wo schnell und zuverlässig Feedback gebraucht wird, werden Online-Umfragen eingesetzt.

Der erste Teil vermittelt in einfachen Worten das notwendige methodische Grundwissen von Online Befragungen. Teil zwei zeigt Schritt für Schritt wie man Befragungs-Projekte erfolgreich realisiert. Wer sich im beruflichen Alltag mit Befragungen auseinandersetzt findet in diesem Buch eine anschauliche Beschreibung, wie man Online-Umfragen richtig durchführt.

Mehr zum Buch unter http://www.online-forschung.de/buch.html
Das Buch erhalten Sie z.B. beim Verlag oder hier http://amzn.to/OnlineBefragung

Was Leser dazu sagen:

“Leicht verständlich und kompakt: Wer beruflich mit Online-Befragung zu tun hat, sollte dieses Buch lesen. Sehr empfehlenswert!”
Michael Pütz
Director CRM / Media Strategy & Research, Sony Music Entertainment Germany GmbH

“Eine vollständige, gut strukturierte, kompetente und praxistaugliche Darstellung der Online-Forschung.”
Michael Bosnjak
Associate Professor at the Free University of Bozen-Bolzano, School of Economics and Management

Mehr zu EFS Survey – Software von Globalpark für Online-Umfragen ohne Kompromisse.

Interessante Fachtagung von Tivian zu Mitarbeiterbefragung

September 1st, 2009

Seit einigen Monaten ist tivian (Anbieter für Mitarbeiterbefragung und 360 Grad Führungskräfte-Feedbacks – auf dem Markt. Am 09. November veranstaltet nun das Unternehmen eine interessante Fachtagung zum Thema “Aktuelle Trends bei Mitarbeiterbefragungen und Führungskräfte-Feedbacks: Praxis trifft Wissenschaft“. Teilnehmen werden Referenten von Evonik Industries, Sparkasse KölnBonn, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Universität Siegen und der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster.
Das vollständige Tagungsprogramm und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es hier.

Beyond Budgeting Kurzbeschreibung

März 26th, 2009

Beyond Budgeting ist ein Steuerungsmodell, das ersetzt:

  • Bürokratie durch Führung
  • Top-Down-Anweisung durch Empowerment
  • hierarchisch-zentralistische Aufbauorganisation durch selbststeuernde Netzwerke

Beyond Budgeting gilt als die erste große Managementidee des 21. Jahrhunderts. Sie wurde ab 2003 in einigen Artikeln im Harvard-Business-Manger und danach von Direktoren des BBRT (Beyond Budget Round Table) gedanklich fixiert. Ihr Anspruch ist, dass sie ein Management-Modell für die Wissensökonomie formuliert, das die Steuerungsdefizite von Budgets und Budgetierung überwindet. Ihre Verfechter gehen davon aus, dass nur Organisationsformen, die ohne zentrale Steuerung auskommen, den modernen dynamisch-komplexen Märkten gewachsen sind (Pfläging, 2008:24). Als Unternehmen, welche dieser Philosophie folgen, gelten Google, Toyota oder Semco.
Die hier vorgestellte Theorie hat meine Aufmerksamkeit als Vorstand der Globalpark AG geweckt. Die Globalpark ist innerhalb von 10 Jahren von einer Zwei-Mann-Firma zu einem international tätigen Software-Unternehmen geworden und hat dabei eine besondere Unternehmenskultur entwickelt. Bei der Lektüre eines Buchs von Niels Pfläging zum Thema war ich sehr beeindruckt, wie viele der Prinzipien, die wir bei Globalpark für firmenspezisch halten, als Teil dieser Managementmethode genannt werden. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass ich die Erfolgsprinzipien von Globalpark nicht gegen eine Theorie verteidigen muss, sondern dass es nun ein theoretisches Gerüst für die hidden success factors von Globalpark gibt. Ich werde daher diese Theorie weiter verfolgen und in der praktischen Anwendung herausfinden, was der Ansatz im Alltag taugt.
Gelesen habe ich folgendes Buch:
Niels Pfläging, Führen mit flexiblen Zielen, Campus Verlag, Frankfurt/New York, 2008

Beyond Budgeting Steuerungsprinzipien dezentralisierte Organisation

Februar 26th, 2009

Beyond Budgeting basiert auf zwölf Steuerungsprinzipien. Sechs von ihnen beschreiben flexible Prozesse des Leistungsmanagements:

  1. Zielsetzung – hoch gesteckte, bewegliche Ziele für kontinuierliche, relative Verbesserung (statt inkrementellen, fixierten Jahres- oder Periodenzielen beziehungsweise Quoten)
  2. Vergütung – Beurteilung des gemeinsamen Erfolgs im Nachhinein und Belohnung anhand relativer Ist-Leistung (statt Belohnung bei Erreichen individueller, vorab fixierter Ziele)
  3. Planung – Planung als einbeziehender, kontinuierlicher und aktionsorientierter Prozess (statt Planung als jährlichem Top-Down Event bei Trennung von Planern und Handelnden)
  4. Kontrolle – Kontrolle anhand relativer Leistungsindikatoren zu Markt / Kollegen / Vorperioden und Trends (statt Kontrolle per Plan-Ist-Abweichungen und fixierter Indikatorenziele)
  5. Ressourcen – Bereitstellung von Ressourcen bedarfsbezogen und ad hoc, in lokaler Verantwortung (statt jährlicher Budgetzuweisungen, Allokationen und Umlagen, oft auch Kürzungen)
  6. Koordination – dynamische, horizontale und möglichst marktliche Koordination (statt jährlicher Planungszyklen und hierarchisch-bürokratischer Koordination)

zitiert nach Niels Pfläging, Führen mit flexiblen Zielen, Campus Verlag, Frankfurt/New York, 2008, S. 36-37

Beyond Budgeting Steuerungsprinzipien empowernde Führung

Januar 29th, 2009

Beyond Budgeting basiert auf zwölf Steuerungsprinzipien. Die ersten sechs dieser Prinzipien betreffen die empowernde Führung:
1. Kundenfokus – Alle fokussieren sich auf die Verbesserung von Kundenergebnissen (statt auf das Erreichen vertikal verhandelter Ziele)
2. Verantwortung – Netzwerk vieler kleiner, ergebnisverantwortlicher Einheiten (statt zentralisierender Hierarchien)
3. Leistungsklima – Es herrscht ein Hochleistungsklima, basierend auf Teamerfolg relativ zum Markt (statt des Erreichens nach innen gerichteter Ziele)
4. Handlungsfreiheit – Verlagerung der Entscheidungsautorität und -fähigkeit an kundennahe, dezentrale Teams (statt Mikromanagement, Kontrolle, Eingriffen von oben und strikter Planeinhaltung)
5. Führung – Steuerung auf Grundlage klar formulierter Ziele, Werte und Begrenzungen (statt detaillierter Regelwerke und Budgets)
6. Transparenz – offene und geteilte Information für alle (statt restriktiven Informationszugangs und ‘Status durch Information’)
zitiert nach Niels Pfläging, Führen mit flexiblen Zielen, Campus Verlag, Frankfurt/New York, 2008, S. 36

Workshop Online Befragung bei ZUMA

August 26th, 2006

11. – 12. Dezember 2006
Leitung: Dr. Wolfgang Bandilla, Lars Kaczmirek, Wolfgang Neubarth
Der Workshop befasst sich mit den methodischen Besonderheiten von Befragungen über das Internet und den Möglichkeiten, die diese Befragungstechnik bietet.
Der Workshop ist in drei Blöcke unterteilt:
Im methodischen Teil stehen Fragen der Stichprobenziehung und der Teilnehmerrekrutierung sowie Design-Aspekte im Vordergrund.
Ein zweiter Block gibt einen Überblick über die Vielzahl bestehender Software-Lösungen und bietet Kriterien zur Auswahl derselben an.
Abschließend werden im dritten Teil anhand praktischer Übungen grundlegende HTML-Kennnisse vermittelt und beispielhaft Online-Umfragen erstellt.
Der Workshop richtet sich in erster Linie an methodisch interessierte Umfrageforscher mit Grundkenntnissen in der Datenerhebung.

Die erste FAQ zum Thema Internet Umfragen von Bernad Batinic

Dezember 1st, 2005

Als Beitrag zur Geschichtsschreibung habe ich Bernads allererste FAQ zum Thema Umfragen ausgegraben. Geschrieben hat er das am 25.02.1995, also vor mehr als 10 Jahren, das wäre echt ein Gläschen Sekt wert gewesen, oder Bernad?

Wie immer, die Lektüre lohnt sich, auch nach 10 Jahren:
Newsgroups: de.alt.umfragen
From: Bernad.Batinic@psychol.uni-giessen.de (Bernad Batinic)
Subject: Erhebungen im Internet – FAQ

Date: Sat, 25 Feb 1995 16:51:27 GMT

Hallo,
der vorliegende Bericht soll allen Personen die im Internet Fragebogen-untersuchungen durchfuehren moechten, die ersten Schritte vereinfachen.
Anmerkungen sowie Verbesserungsvorschlaege sind herzlichst willkommen !

“Die Durchfuehrung von Fragebogenuntersuchungen im INTERNET -  ein erster Ueberblick”

Version 1.0 (25.2.1995)

Bernad Batinic

Justus-Liebig-Universitaet Giessen

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Klassifikationsschema für Pretest zur Qualitätssicherung von Online-Fragebögen

November 5th, 2005

Ein sehr schönes Klassifikationsschema verstaubte seit 1997 auf meiner Festplatte. Damals 1997 machte ich mir mit einer universitären Arbeitsgruppe viele Gedanken zur Qualitätssicherung von WWW-Fragebögen. Aus dieser Zeit sind einige Vorträge und Artikel von mir bekannt geblieben, die internen Ansätze zur Entwicklung eines Pretest-Standards sind aber bis heute unbekannt geblieben. Die Lektüre der Details lohnt sich.

Klassifikation von Fragebogenfehlern in WWW Umfragen
(Ein Vorschlag der Webpretest-Arbeitsgruppe, Version 3.2 Quelle)

Metafragen:

1. Hat der Befragte Schwierigkeiten die Frage oder Teile der Frage zu verstehen?

2. Kann oder will der Befragte die Frage nicht beantworten?

3. Hat der Befragte Schwierigkeiten mit den vorgegebenen Antworten?

4. Sind Validitäts- oder Reliabilitätsprobleme zu erwarten (Response-Set, Kontext)?

5. Probleme mit der Realisierung?

6. Handelt es sich um einen Verbesserungsvorschlag?

Klassifikation

Klassifikationsschema für Pretest zur Qualitätssicherung von Online-Fragebögen continued »

Methodische Fragen der Online Forschung

Juli 6th, 2005

Unter diesem Titel findet vom 15. – 16. Juli 2005 eine Tagung der Methodensektion der Deutschen Gesellschaft fuer Soziologie statt.
Veranstaltungsort ist das ZUMA Mannheim. Die lokale Organisation liegt bei Jürgen-Hoffmeyer-Zlotnik. Inhaltlich wurde die Tagung vorbereitet von Manuela Pötschke (Uni Bremen) und Uwe Matzat (Uni Eindhoven).
Das Thema der Tagung umschreiben die Autoren wie folgt: Onlinebefragungen erreichen vor allem in der Form von Webbefragungen eine immer größere Bedeutung im Kanon der verwendeten Datenerhebungsformen in der Markt- und Meinungsforschung, aber auch in wissenschaftlichen Forschungsprojekten. Denn sie versprechen eine vermeintlich schnelle, kostengünstige und fehlerreduzierte Erhebung von Daten. Dabei werden die mit der netzgestützten Befragung einhergehenden Probleme bisher aber noch zu wenig diskutiert und Loesungen nur zögerlich vorgeschlagen.
Um die Diskussion der Onlinebefragung aus statistisch- methodischer Perspektive zu befoerdern, richtet die Methodensektion der Deutschen Gesellschaft für Soziologie am 15. und 16. Juli 2005 eine Tagung “Methodische Fragen der Onlineforschung” aus.
Diese Tagung richtet sich an Mitglieder der Sektion, an Interessierte der Onlineforschung und Interessierte an uebergreifenden methodischen Themen.
Das Tagungsprogramm findet sich hier

40. BVM Kongress in Berlin

Juni 6th, 2005

Vom 1. bis 3. Juni fand in Berlin in der Hauptstadtrepräsentanz der Telekom der 40. Kongress des BVM statt. Es war der Kongress zum 50-jährigen Jubliäum des BVM und es war ein würdiger Jubiläumskongress (Die Homepage zum Kongress). Eine tolle Lokation, eine gute Organisation, interessante Vorträge, viele Fachbesucher und nicht zuletzt die erstmalige Verleihung des Preises der Deutschen Marktforschung.
In einer stimmungsvollen Gala wurden als Preisträger geehrt:

  • Vocatus und LTU für die Studie des Jahres
  • Ipsos für das Tool des Jahres
  • Dr. Hans-Willi Schroiff von der Henkel KgaA als Forscherpersönlichkeit des Jahres
  • und ein Ehrenpreis wurde vergeben an Prof. Dr. Dr. hc Elisabeth Noelle-Neumann

Die Ehrung von Frau Noelle-Neumann, die das Publikum mit standing ovation feierte, war der Höhepunkt der Gala. Im Publikum war man sich einig, dass es Zeit für diese Ehrung wurde.
Wolfgang Bosbach vertrat Angela Merkel als Festrednerin. Der beginnende Wahlkampf hatte die Prioritäten verändert. Schade
Andreas Weigend hielt – wie schon in Zürich bei der GOR05 – eine sehr interessante Keynote. Er hatte zusätzlich zum Vortrag von Zürich auch interessante Ausführungen zu Blogs gemacht. Spannend sind immer noch seine Ausführungen zu Tags und sozialer Software (vgl. hierzu die Begriffserläuterung bei wikipedia). Ich freue mich schon auf seine nächste Keynote oder auf ein gemeinsames Projekt mit ihm
Auffallend waren auch die zahlreichen Aussteller bei diesem Kongress. Ein echtes Zeichen des Aufbruchs und der Professionalisierung seit dem Kongress in Wolfsburg. Man kann den Veranstaltern nur wünschen, dass sie diesen Weg weiter gehen und den Kongress noch stärker zum Treffpunkt der Branche machen. Ich jedenfalls freue mich schon aufs nächste Jahr.